Hairtivity Ratgeber: Trendfrisur mit Pony

Aus den Federn kriechen,  vor den Spiegel trampeln und erstmal die zerzauste Bettfrisur richten – wer kennt das nicht? Und wie so oft denken, grösstenteils Frauen, was man bloss mit den Fäden heute anfangen soll, während dem man die verwuschelten Haare entwirrt. Hätte man da nur ein paar hilfreiche Worte für Frisuren, Pflege oder sonstige Tipps zu diesem haarigen Thema…

Glückwunsch! Denn du hast diese Worte gefunden! Wie schon in anderen Artikel von unserem Blog erwähnt, besitze ich, Fabienne, einen eigenen Friseur Salon in Siebnen. Dort berate und bediene ich leidenschaftlich verschiedenste Kunden und somit will ich dir diese Artikelserie vorstellen. Denn dieser Artikel ist der Start der Artikelreihe: Hairtivity Ratgeber, bei der verschiedene Blogbeiträge zum Thema Haar kommen werden, ob Trends, Pflegetipps oder Dinge, von denen du vielleicht auch die Finger lassen solltest.

Ohne noch weiterhin um den Brei zu quatschen, starten wir doch schon mit dem ersten Trendhaarschnitt 2019, der, wie du wahrscheinlich schon bemerkt hast, Nataschas und meinen Schopf verziert – und zwar der Pony.

Fakten zum Pony:

Der Pony ist einer der Trends, der immer wieder in den verschiedensten Varianten kommt. Von der Ponyrolle in den 1940er, zur Rockabilly Haartolle in den 1950er, zum klassischen Pony der sich immer wieder neu in die Modewelt einschleicht.

Es gibt verschiedenste Arten die Franseln zu schneiden und zu frisieren. Doch wie trägt man ihn heute? Neben dem klassischen Pony, der wie schon gesagt sich immer wieder blicken lässt, ist im Jahr 2019 der sogenannte Wispy Fringe ebenfalls angesagt. Per Zufall kann ich dir diese beiden Trend-Ponys gleich anhand von Natascha und mir zeigen. Denn während dem Natascha einen typisch klassischen Pony trägt, trifft meinem Pony mehr den Eigenschaften eines Mixes vom klassischen und dem Wispy Ponys zu.

Klassischer oder Wispy Pony?

Der Wispy Fringe ist im Vergleich zum vollen, voluminösen, klassischem Pony eher fein und „messy“, was nichts anderes bedeutet, als dass der Pony nicht immer ganz so perfekt liegen muss,- zu unserem Glück! Jeder der jemals schon einen Pony hatte, weiss wie wiederspänstig er sein kann.

Ebenfalls wird beim Wispy Fringe eine kleinere Haarmenge eher fransig geschnitten, während dem der klassische Pony kompakt und voll geschnitten wird.

Bei Natascha kann man daher ohne Zweifel von einem klassischen Pony sprechen. Denn die Schnittlinie ist kompakt, und jedes Haar hat seinen Platz – Genau so wie Natascha es mag.

Mein Pony hingegen, ist zwar eher voll wie ein klassischer Pony geschnitten, jedoch nicht ganz so kompakt, und beim Styling wegen meiner feinen Haarstruktur und meiner Wirbel fällt der Pony meistens eher wie ein Wispy Fringe, ausser er wird mal perfekt hingelegt. – Was aber zu mir passt, weil ich mag es, wenn nicht jede Strähne perfekt wie angegossen liegt.

Auf was muss ich achten?

Bei der Frisur mit Pony ist nicht immer alles so rosig wie es aussieht. Ich habe mich zwar damit abgefunden, dass mein Pony bisschen macht was er will, jedoch gibt es auch immer wieder Tage an denen ich mehrmals zum Kamm greife, um meinen Pony wieder zu bändigen. Auch schon hatte ich das Vergnügen, meinen Pony jeden Morgen frisch zu föhnen weil mein Wirbel an der Stirn bewirkte, dass da meine Haare abstanden wie eine Antenne, weil er mir nur wenige Millimeter zu kurz geschnitten wurde. Aber dies ist zum Glück schon ein Weilchen her.

Jedenfalls würde ich dir raten, bevor du dir einen Pony schneiden lässt, dies gut mit deiner Friseurin zu besprechen. Denn falls du auch so einen widerspenstigen Wirbel hast, sollte sie dir genau sagen können, worauf du dich da einlässt, und welche Variante an Pony am besten zu dir passen würde.

Hairtivity’s Geheimtipp

Als Friseurin müsste ich dir hier eigentlich raten, dass du alle paar Wochen zu mir kommen solltest, um deinen Pony nachzuschneiden. Mir ist aber bewusst, dass so ziemlich jede, die einen Pony hat oder hatte, auch schon mal daran herumgeschnippelt hat. Doch bevor du jetzt wie unsere liebe Natascha zur Nagelschere greifst, möchte ich dir noch einen Tipp geben, damit es nachher nicht so herauskommt wie in verschiedensten schiefgegangenen YouTube Videos.

Tipp 1: Strähne für Strähne

  • Wenn du dir den Pony nachschneidest, achte darauf, dass du nicht gleich den ganzen Pony auf einmal kürzest, sondern Strähne für Strähne von Ponymitte nach aussen schneidest.
    Warum?: So hast du einen viel besseren Überblick und verhinderst, dass der Pony einseitig wird.

Tipp 2: Keinen Zug

  • Achte darauf, dass du nicht an den Haaren ziehst. Fahre mit einer Strähne zwischen zwei Finger ganz locker an der Stirn entlang zur Stelle wo du sie schneiden willst, klemme dort die Finger zu, ohne Zug auf dem Haar zu machen.
  • Jetzt kannst du, um es dir zu vereinfachen die Finger ein wenig weg von der Stirn halten und dort wo du die Haare immer noch mit den Fingern zuklemmst, unten abschneiden. Fahre Strähne für Strähne fort.
    Warum?: Wenn du zu viel Zug auf das Haar gibst, wird dein Pony wegen der Wuchsrichtung und eventuellem Wirbel dort zu kurz.

Tipp 3:

  • Wenn möglich, kauf dir eine Friseurschere. Denn Friseurscheren haben einen speziell, scharfen Schliff, welcher das Haar sauber durchschneiden.
    Warum?: Alle anderen Scheren sind vergleichbar, wenn man mit einer stumpfen Säge ein Stück Holz versucht zu verschneiden.- das Holz, oder eben das Haar, wird da Brüchig und Fransig, was zu Spliss führen kann.

 

So gelangen wir schon ans Ende des ersten Artikels der reihe Hairtivity Ratgeber. Gerne darfst du mir in den Kommentaren Bescheid geben, was dich zum Thema Haar interessieren würde, ich freue mich schon dir in einem nächsten Artikel Auskunft zu geben.

Deine Friseurin-mit-manchmal-verstrubbelten-Pony Fabienne

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