Fairydress – Besuch der Brautmodeausstatterin

Der Traum vieler Mädchen beginnt bei einem unter Freudetränen hervorgebrachten «Jaaa!» und endet mit einem Erinnerungsfoto auf dem Kaminsims. Doch, dieser Traum beinhaltet so viel mehr als nur ein «Jaaa!»gefolgt von einem feierlichen «Ja, ich will!» und dem Knipsen der Fotografen. Einer der wohl schönsten Parts dieses Traumes ist weiss, versehen mit Spitzen, ganz viel Tüll und einem darauffolgenden «Ja, das ist es, das ist mein Traumkleid!».
Du hast richtig gelesen, diesen Artikel widmen wir der wohl traditionellsten Robe, die es in der Modewelt gibt: dem Brautkleid.

Wusstest du, dass das traditionelle Brautkleid, so wie wir es heute kennen, erst in den 20er Jahren zur Tradition wurde? Vorher trugen die Bräute der Mittel- und Unterschicht meist ihr schönstes Kleid, welches sie besassen. Diese Kleider waren allerdings oft aus schwarzem Stoff gefertigt. Auch waren bis spät ins 20. Jahrhundert viele Frauen nicht berechtigt, in weiss zu heiraten. Die Farbe weiss bedeutet nämlich Reinheit und sexuelle Unberührtheit, somit war es für eine schwangere Braut undenkbar, an ihrem schönsten Tag in weiss vor den Altar treten zu können.

Trotz unseren Recherchen in den verschiedensten Modebüchern können wir uns, auch wenn einige Fakten und geschichtlichen Ereignisse in unseren Köpfen geblieben ist, nicht als Experten bezeichnen. Sie allerdings kann das, Bianca von fairydress, die Brautmodeausstatterin, die ihre Bräute im schönsten Umfeld ausstattet, was du dir vorstellen kannst – bei dir Zuhause.

Traditionell ist es in der heutigen Zeit doch so, dass man einen oder gar mehrere Termine bei einem Brautmodegeschäft vereinbart, seine Liebsten mit nimmt und dort in unbekannter Atmosphäre die schönen, weissen Roben anzieht. Das kann durchaus etwas Magisches an sich haben, allerdings bringt fairydress dir den magischen Moment sogar zu dir Nachhause.

Eigentlich ist es ja dann so: wenn sie kommt, ist von dem Verlobten weit und breit keine Spur mehr zu sehen. Was natürlich auch gut so ist, denn im Volksmund, so erzählt man sich, bringt es Unglück, die Braut vorher im weissen Kleid zu sehen. Das allerdings war bei uns etwas anders…

An einem herrlichen Sonntagnachmittag kam sie in einem kleinen Büsschen bei uns an, die Brautmodeausstatterin. Von Aussen sah das ziemlich unspektakulär aus, was sich aber im Inneren des Gefährtes befand, so mussten wir später feststellen, rührte uns zu Tränen.
Grinsend öffneten wir ihr die Haustür und ein noch so breiteres Grinsen kam von der vollbepackten fairydress-Fee zurück, welche sich gleich als Bianca vorstellte.

Für uns war es zwar nur ein «so-könnte-es-mal-sein-Anprobetermin» und dennoch fühlte es sich an wie richtig. Mit dem grossen Unterschied: Natascha’s Freund Tiago, unser Fotograf, sah Natascha eben jetzt schon im Brautkleid. Ja, wir wissen, das bringt Unglück, aber zum guten Glück besitzt Bianca so viele wunderschöne Kleider, dass an dem eigentlichen Tag wohl ein anderes Kleid ausgewählt werden wird. Aber, wir schweifen vom Thema ab…

Für den Anprobetermin, welcher ganz bequem bei uns Zuhause stattfindet, braucht man eigentlich nur 3 Dinge: Die Liebsten, die dir mit Rat und Tat zur Seite stehen, einen Anproberaum und einen Präsentationsraum. Das war’s auch schon – die Anprobe kann beginnen.

Fabienne durfte als erstes in eines der wunderschönen fairydresses schlüpfen, dicht gefolgt von Natascha, denn auch sie konnte es natürlich kaum erwarten, endlich mal ein Brautkleid tragen zu dürfen. Und was für eines! Über und über besetzt mit Blumen in zarten Pastelltönen, ein Kleid, welches sogar unseren Fotografen in Staunen versetzte. Das zweite Kleid, welches von Bianca an Fabienne mit schöner Korsagen Schnürung geschnürt wurde, war ein echtes Traumkleid! Versehen mit weissem Satinstoff, einer langen Schleppe und feinen Applikationen um die Taille – wir können es nur nochmals sagen, ein Traum! Wir hätten noch so einige Kleider probieren können, doch so ein «so-könnte-es-mal-sein-Anprobetermin» war für uns vier, die Blogger Fabienne & Natascha in den weissen fairy-Roben, dem Fotografen Tiago und natürlich der Brautmodeausstatterin Bianca, ganz schön anstrengend. Der «Ja, das ist es, das ist mein Traumkleid!-Moment» gab es bei uns zwar nicht, aber das lag wohl an dem Verlobungsring-Mangel an unseren Händen, auf das müssen wir uns noch etwas gedulden… Hätte es diesen Moment aber gegeben, so würden wir unser Traumkleidschon in ca. 8 Wochen zum finalen Anprobetermin von Bianca zugeschnürt bekommen.

Und das war er dann, der ganze Zauber von fairydress, der viele Jahre noch auf dem Erinnerungsfoto auf dem Kaminsims zu bestaunen ist.

Mit einem noch breiteren Strahlen als vorher winken wir, die Blogger, die endlich mal in Brautkleider schlüpfen durften, der im mobilen Brautmodegeschäft davonfahrenden Bianca nach. Wer weiss, vielleicht dürfen wir uns auch bald in die Reihe der vielen fairybräute, die von Bianca im gemütlichen Ambiente namens «Zuhause» eingekleidet wurden, einreihen.

Deine zwischen-Tüll-und-Tränen-strahlenden Fabienne und Natascha

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5 thoughts on “Fairydress – Besuch der Brautmodeausstatterin

  1. Das ist ja ein tolles Konzept. Da kann man gleich die Mädels einladen und eine kleine Party schmeißen 😀 Stell ich mir super vor.
    Liebe Grüße
    Dorie von thedorie.com

  2. Das isch en super schöne Bricht mit tolle Föteli vo Amsterdam. Ich hoffe ihr zwei chönd gli wieder e Stadt go unsicher mache.

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