Eine wohltätige Veranstaltung und ich mittendrin – Der Suppentag

„Das klingt doch nach Gemeinschaft, gefällt mir!“ freute sich Herr Pfarrer Kretz, als er vor mir auf dem Coiffeurstuhl sass und ich ihm von Ich, Du & Wir und meinem Vorhaben erzählte.
Wie es so üblich ist bei einem Coiffeur, spricht man über Gott und die Welt, und das war bei uns tatsächlich der Fall. Mein Gespräch mit Herr Pfarrer Kretz handelte konkret um den bevorstehenden Suppentag am 17. März. Wie du feststellen kannst, war das vorletzten Sonntag und in unserem Gespräch ging es darum, ob ich darüber berichten darf – und hier schreibe ich nun meine Zeilen nieder. Das ist mein Artikel über einen wohltätigen Event, den Suppentag der Pfarrgemeinde Siebnen.

Der diesjährige Suppentag, der dazu da war, um Spenden zu sammeln, wurde von dem Diakon Martin Örtig der Kirche Siebnen organisiert. Unterstützt wurde er dabei tatkräftig von der Fasnachts Röllizunft und diversen Helfern, unter anderem mir.

Richtig gelesen, ich war am Suppentag als Helferin dabei. Meine soziale Ader, die ich sicherlich auch ein bisschen von meiner Mutter, welche Sigristin ist, geerbt habe, machte sich hier bemerkbar.
Am Suppentag gab es aber nicht nur, wie es der Name eigentlich vermuten lässt, Suppe, denn zum Ausschenken von Suppe wäre ich wirklich zu tollpatischig gewesen. Es gab auch ein riesen Kuchenbuffet! Ich zählte über 20 verschiedene Sorten Desserts, die vor mir schön angerichtet waren und für die ich persönlich zuständig war, ich war die Suppentag-Dessert-Verkäuferin. Zwei von meinen selbstgemachten Schokoladenkuchen fanden auch ihren Platz auf dem grosszügigen Buffet, aber auch Torten von zahlreichen Helfern waren dort und dank grosszügiger „Spende“ von Bäckerei Bruhin in Siebnen wurde dieses Buffet noch voller.

Ein wohltätiger Event mit 100 Liter Suppe und einer Suppentag-Dessert-Verkäuferin, was fehlt da noch? Genau, die Spenden! Meine Desserts sowie auch die Getränke waren mit festen Preisen ausgeschildert, für die Suppe allerdings, welche von unserer Röllizunft gebraut wurde und im Übrigen den spektakulären Namen „Röllichnölli-Suppe“ trägt, durfte jeder so viel bezahlen, wie er wollte. Dazu diente ein Kässeli auf jedem Tisch. Und was passierte mit den Einnahmen?

Der gesamte Reinerlös vom diesjährigen Suppentag ging an das Fastenopfer-Projekt „Madagaskar“. Viele der Kinder auf Madagaskar sind mangelernährt und nur jede dritte Person hat Zugriff auf sauberes Wasser. Das Programm des Fastenopfers will konkrete Unterstützung bieten und hilft Verschuldung und Armut zu überwinden.
Unsere Einnahmen vom Suppentag werden daher in diese Hauptziele investiert:
– in die Ausbildung von Bauern für neue Anbaumethoden welche bessere Ernte bei Reis und Gemüse bringen.
– Hilfe beim Bauen von soliden Brunnen, damit sie die Aufbereitung von Trinkwasser lernen können.
– Für die Gründung von Spargruppen, um chronische Verschuldung und Armut zu überwinden.
– Investitionen in Bildung und Beschaffung von Schulmaterial.

Schon vor meinem Gespräch in meinem Coiffeursalon Hairivity mit dem Pfarrer war für mich klar, dass ich als Helferin an diesem Suppentag dabei sein werde, und so werde ich es auch in Zukunft sein. Dieser Suppentag ist nämlich nicht nur eine wohltätige Veranstaltung die jedes Jahr wieder für neue, soziale Projekte spendet, sondern für mich demonstriert sie auch die Gemeinschaft, die Kommunikation und den Zusammenhalt der Gemeinde.

Deine Suppentag-Dessert-Verkäuferin Fabienne

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