Frankfurt – vom Cabrio MINI bis hin zu Barkeeper Pascal

Mit Glücksspielen wie Verlosungen und der Gleichen ist es immer so eine Sache. Man wünscht sich den Hauptgewinn und steht schlussendlich mit einem Pack Kaugummi oder einem “vielleicht klappts beim nächsten Mal ja” da.
Nur dieses eine Mal meinte es das Glück gut mit uns und so gewannen wir für ein Wochenende ein Cabrio MINI und 2 Nächte in einem 25hours Hotel in Frankfurt. Und genau auf diese 3tägige Reise nehmen wir dich in dem Artikel mit!

“Wuuuuuummm!!” Einmal Gaspedal runter drücken und schon stiegen Natascha Freudetränen in die Augen und ein “Sau Geil!” entwischte ihr. Ja, dieses Auto hatte es echt in sich und so vergingen die nächsten gut 5 Stunden mit deutscher Autobahnfahrt. Was so viel bedeutet wie: “Fabienne, mach mal ein Foto vom Tacho! Wir fahren ja schon 200km/h!”.

Das war Punkt 1 unseres Wochenendtrips und wir waren froh, als wir nach 15.00 Uhr endlich auf den Parkplatz des 25hours Hotels fuhren. Was uns zu Beginn allerdings noch nicht klar war, ist die Antwort auf die Frage: Wie viele Frauen braucht man, um einen MINI einzuparken? Diese Frage konnten wir nach einer gefühlten halben Stunde endlich beantworten: 5! So, und mit dieses Tatsache hätten wir auch unseren männlichen Lesern ein triumphierendes Schmunzeln entlocken können und kommen zum nächsten Tagespunkt: den Römerplatz.

Bevor wir dir jetzt vom Erlebnis auf dem Römer erzählen, möchten wir einen kurzen Gedankenstop vor unserer Reise einlegen; bei der Planung. Wir haben uns nämlich 6 Blogger rausgesucht, die über Frankfurt berichtet haben und sind ihren Tipps zur Stadt nach gegangen. Und einer dieser Tipps war der Römerplatz, den wir beim Reise Puzzle Blog entdeckt haben.

Anna & Michael von Reise Puzzle Blog haben die Stadt am Main ebenfalls besucht und so wie sie ihren Weg zum Römer beschrieben haben, konnten wir definitiv nicht darauf verzichten:

“Um zum historischen Zentrum von Frankfurt zu gelangen, überqueren wir den Eisernen Steg. Noch ein paar Schritte weiter stoßen wir auf das Frankfurter Herzstück: den Römerberg mit dem nahe gelegenen Kaiserdom und den wenigen verbliebenen historischen Fachwerkhäusern.”

Da wir etwas müde von der Reise waren, kam nach der historischen Besichtigung auf dem Römer unser nächstes Ausflugsziel dran: die Schifffahrt auf dem Main.
Marion ist die Bloggerin von Escape from Reality und gab uns den Tipp mit der Schifffahrt, die uns den schönsten Ausblick auf die Skyline von Frankfurt offenbart. Denn, wie Marion schon schreibt: “Eine Schifffahrt geht doch immer, oder?” Wir auf jeden Fall können dir nur empfehlen, wenn du mal in Frankfurt bist, dir die 60 oder 120 Minute für eine Schifffahrt Zeit zu nehmen und es einfach zu geniessen.

Zufrieden stiegen wir nach der ruhigen und interessanten Fahrt, welche auch von Kommentaren über die Lautsprecher begleitet war, von dem Schiff und überquerten die Eiserne Brücke von Frankfurt. Unser Ziel: Das Gasthaus Atschel.

Auf dem Weg dorthin allerdings liefen wir an einem Comic Laden vorbei. Beziehungsweise, wir schlenderten vorbei, kehrten um und öffneten die Tür der kleinen Boutique. Wir liessen uns ganz sachlich von dem Ladenbesitzer über Marvel, Avengers und Ironman, der in den 70er Jahren übrigens “der eiserne Mann” hiess, beraten und schnappten uns je ein Comic, mit welchen wir unsere zwei Liebsten dann am Sonntagabend überraschen werden.

Jetzt aber schnell weiter, wir sind hungrig! Nur ein paar Schritte weiter vom Comicladen lag das Atschel, empfohlen von Jana. Die Bloggerin von Sonne & Wolken hat das Motto “Die Welt gehört dem, der sie geniesst” und diesem Motto konnten wir im Atschel definitiv nachgehen. Ein urchiges Lokal, welche deftige, frankfurter Hausmannskost serviert – es war sooooo lecker!
Bevor wir das gut besuchte Lokal verliessen, schrieb uns der freundliche Kellner noch ein Tipp auf einen Zettel: Restaurant Franziska. Diesem Tipp werden wir am nächsten Tag definitiv nachgehen.

Glück, das hatten wir, als wir diese Reise gewonnen haben allerdings meinte es Petrus wohl nicht ganz so gut mit uns. Am nächsten Morgen nämlich, als wir zum riesen Zmorgenbuffet vom 25hours Hotel runterschlenderten, schütteten die Wolken tausende Regentropfen vom Himmel und machten uns so einen Strich durch die Rechnung. Tagespunkt Nummer 1 war nämlich: Fotoshooting am Römer mit den Kleider vom Powder Room. Da uns die Ideen allerdings nie ausgehen, nutzten wir die Gelegenheit, um die schönsten Eckchen unseres Hotel auszukundschaften und schossen so die Fotos, von denen du beim Herbsteditions Blogbeitrag mehr sehen wirst.

“Natascha, wo ist eigentlich die Badzimmertür?”. Nach dem Shooting war erst mal eine Dusche angesagt. Diesen Tagespunkt würden wir allerdings nicht erwähnen, wenn wir uns nicht prächtig dabei amüsiert hätten. “Die Badzimmertür?”, ja, wo war die? Irgendwie wurde die beim Einbau des Bads vergessen und so duschten wir eben mit offener oder ähmm.. Nicht vorhandenen Badzimmertür.

Genug der Schauergeschichten aus dem Hotelzimmer, It’s shopping Time! Der Tipp von der grossen Einkaufsstrasse namens Zeil bekamen wir von Marion. Wir müssen aber wohl nicht erwähnen, dass es unsere Shopaholic Natascha so oder so irgendwann an die Shoppingstrasse gezogen hätte, oder? Ein paar Schnäppchen hier, ein Hut und Regenschirm dort, ein Dunking Donut (den mussten wir haben, Fabienne war noch NIE im Dunking Donut!!!) da und schon meldete sich das vernünftige Anti-Shopaholic-Engelchen auf der linken Schulter und zog uns zum nächsten Tagespunkt: zum Chinesischen Garten.

Die Reise Puzzle Blogger besuchten den Garten ebenfalls und genauso wie sie über den Römer berichtet haben, MUSSTEN wir den Chinesischen Garten auch besuchen. Wunderschön wäre er gewesen… Wäre? Nun ja, leider war er geschlossen wegen Umbauarbeiten und auch nach dem zwanzigsten Mal an die Tür hämmern liess man uns nicht in den Garten rein. Etwas frustriert und langsam mit schmerzenden Füssen schlenderten wir zur nächsten Haltestelle.

“Tüüütüüüüüüüüüüt!!!” per Zufall liefen wir genau in die richtige Richtung; zum Ebbelwei Express! Eigentlich hatten wir das Trämchen von unserer Liste gestrichen, weil wir nicht damit rechneten, dass wir noch Zeit dafür haben. Dieses “Tüüütüüüüt!” weckte uns aber wieder und so hüpften wir schnell in den kleinen Express. Während der Fahrt lasen wir die Empfehlung von Katrin von ihrem before we die Blog nochmals: “Dabei fährt der Ebbelwei-Express alle wichtigen Sehenswürdigkeiten in der Frankfurter Innenstadt an, begleitet von Musik und Äppler. Falls Ihr also keine Lust mehr auf die Hundertste Fahrt mit dem klassischen Hop-On-Hop-Off Bus habt, bietet Euch Frankfurt hier eine echte Alternative. Wir können nämlich auch lustig, nicht immer nur ernst mit Anzug und so! Wisst Ihr Bescheid.”

Eine tatsächlich gelungene Empfehlung, egal zu welcher Jahreszeit, welche uns gleich in die Nähe unseres nächsten Abenteuers brachte. Also, eigentlich könnte man es auch als Highlight der ganzen Reise, mal abgesehen von den Freudetränen, die wir im MINI hatten, betiteln.

Wir kombinierten den Tipp des Kellners vom Atschel und der Empfehlung von Sabrina von “Frankfurt Tipp” und gingen in das Restaurant Franziska, welches eben zufälligerweise auch eine Rooftop Bar ist. So, und jetzt ist dein bildliches Vorstellungsvermögen gefragt. Bereit?

Etwas verunsichert über die Klingel am Fuss des Restaurant drückten wir einfach mal drauf und warteten, was dann passiert. “Bitte treten Sie einen Schritt zur Seite, die Tür öffnet sich automatisch.” ertönte eine Frauenstimme durch die Gegensprechanlage. Die Tür öffnete sich also und wir betraten eine luxuriös gestaltete Empfangshalle. Schwarz, Marmor, Gold und Spiegel – beeindruckend! Die Dame am Empfang nahm uns die Jacken und Einkaufstüten ab, begleitete uns zum Lift und keine Minute später befanden wir uns in einem Aufzug, der scheinbar aus Spiegeln bestand und uns in den 39igsten Stock nach oben brachte. “Bäääääääämmmm!!!” Entschuldigt die Ausdrucksweise aber diese Aussicht war wirklich “Bäääämm!”. Von dort oben hatten wir die Sicht über ganz Frankfurt, atemberaubend. Ein “oooh” folgte aber nach diesem “Bäämm!” denn die Empfangsdame im 39. Stock sagte uns, dass sie keinen Tisch mehr frei hatten und verwies uns zum Trost an die Bar. Glück im Unglück! Der Abend verlief dann nämlich in etwa so: wir unterhielten uns mit dem netten Barkeeper Pascal, genossen super leckere Cocktails, bekamen unser 5 Sterne Menü doch noch an die Bar serviert und fühlten uns wie in einer anderen Welt – es war tatsächlich ein grossartiges Highlight!

Am nächsten Morgen wachten wir mit einem Kater auf und fingen wieder an, die Badzimmertür zu suchen… Scherz, natürlich nicht! Wir wollten noch ein letzten Ausflugtipp vor unserer Abreise besichtigen: Den Palmengarten, empfohlen von Sonja auf ihrem Blog Delightful Spots.

“Für den kleinen tropischen Ausflug zwischendurch mitten im West-End” schrieb sie auf ihrem Blog und es war tatsächlich ein tropischer Ausflug. Vom wunderschönen Rosengarten, über exotische Pflanzen der Regenwälder bis hin zu scheinbar himmelhohen Kakteen war alles dabei. Eine super Empfehlung, wenn man mal in Frankfurt ist.

“Wuuuuuummmm!”, “Fabienne, schau mal, wir sind auf 220km/h!!” und so düsten wir die 4.5h deutsche Autobahn wieder in Richtung Schweiz. Machten uns ein Spass aus den lichthupenden Autofahrern hinter uns und unterhielten uns über die Geschehnisse der letzten 72 Stunden.

Glück? Das hatten wir definitiv, als wir die Reise gewonnen haben und hoffen, dass wir dich mit diesem Artikel auch für eine Reise nach Frankfurt begeistern konnten. Denn Frankfurt hat so viel mehr zu bieten als nur “die geschäftige Bankenstadt von Deutschland”.

Deine mit-Cabrio-MINI-reisenden-Blogger Natascha & Fabienne

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